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Pfarrkirche Johannes Baptist

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer von Binabiburg

 

Baugeschichte:

Die früheste Nennung der Pfarrei "Punaerbiburch" datiert von 1261. Aich, Treidlkofen und Frauenhaselbach werden 1270 von der Pfarrei Binabiburg abgetrennt. 1372 wird der Geistliche Heinrich Hirnstein genannt.

Die Pfarrkirche befindet sich in der Dorfmitte im ummauerten Friedhof. Der Chor ist zum Teil frühgotisch und stammt aus dem 12./14. Jahrhundert. Daran schließt sich ein einschiffiger Bau an, der unter den Adeligen Puchbeckh um 1450 teilweise erweitert und neu erbaut wurde. Der Turm wird 1692 durch Blitzschlag zerstört. 1698 wird das Langhaus durch Pfarrer Lorenz Zenelli erweitert; daran erinnert am südlichen Portal die Inschrift 16 LZ 98. Der Anbau der Sakristei erfolgte 1787. Dem Dorfbrand vom 7. Mai 1901 fielen neben acht Häusern mit Nebengebäuden auch der Kirchturm mit fünf Glocken und der Uhr zum Opfer. Eine Außenrenovierung erfolgte 1987. Bei der Innenrenovierung 1998-2000 wurde im Kirchenschiff die barocke Ornamentik wieder hergestellt.

 

Ausstattung

Nach der Renovierung harmoniert der gotische Altarraum mit dem durch Wandanschlüsse erweiterten Hochaltar, der sich bis 1964 als Puchbeck’scher Kreuzaltar in der jetzt zugemauerten südlichen Mauernische im Langhaus befand. Dieser leicht beschwingliche Rokokoaltar gehörte ursprünglich zum Benefizium St. Dorothea. Das Altarblatt zeigt eine Kreuzigung. Über den seitlichen Bögen stehen der hl. Franz Xaver und der hl. Johann Nepomuk. Auf diesen beziehen sich die für den Fassmaler Franz Xaver Zellner typischen Strichzeichnungen in der Hochaltarmarmorierung, die den Prager Brückensturz darstellen.
 


Innenansicht



Altar



Taufstein
 


Aufbewahrungshäuschen für die hl. Öle

Voraltar, Ambo, Aufbewahrungshäuschen für die hl. Öle schuf Joseph Michael Neustifter aus Eggenfelden (Altarweihe am 15. Oktober 2000). Die Altarfront orientiert sich am Wort Jesu “Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben”.
 


Statue der hl. Katharina

In der Mitte des nördlichen Marienaltars steht die barocke Statue der Katharina (1747). In der Mitte des Katharinenaltars eine Darstellung der hl. Katharina (1730); seitlich die Tierpatrone hl. Ägidius mit Hirschkuh und hl. Leonhard mit Kette; im Auszug der hl. Erasmus. Die barocke Kanzel mit Akanthusschnitzwerk zeigt die vier Evangelisten und das Stifterwappen des Pfarrers Lorenz Zenelli (1712). Wertvoll sind das barocke Chorbogenkreuz und der Rotmarmortaufstein, der seit 1998 im Eingangsbereich steht. Im Jahr 1998 wurde der Aufgang zur Doppelempore aus dem Turmhaus in das Langhaus verlegt; zugleich wurden die Emporen erweitert und die 1982 von der Fa. Weise geschaffene Orgel umgebaut.
 

  
Kreuzweg

Besonders beeindruckend ist der in Zusammenarbeit mit Simon Tschager (Bozen) von der bekannten italienischen Künstlerin Angela Tripi (Palermo) geschaffene Kreuzweg (2002) in Terrakotta, der den Leidensweg Jesu sehr einfühlsam und anschaulich darstellt.



© Peter Käser


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